Loks Ísland!

Es ist nicht das erste Mal, dass wir den Gedanken hegten und darüber sinnierten nach Ísland zu fahren. Und doch wurde es Januar 2010 bis wir die Fähre nach Seyðisfjörður buchten und wir uns im Sommer tatsächlich aufmachten, das Eisland im hohen Norden zu erkunden.

Das Intermezzo rund um den Ausbrauch des Vulkans Eyjafjallajökull im März beunruhigt uns nicht wirklich. Wir sind ja nicht jetzt unterwegs und bis zum 22. Juli ist's noch eine Weile hin und es gibt noch einiges zu tun. Der Vulkan wurde am 24. Mai 2010 dann auch als "untätig" eingestuft. Für den Moment jedenfalls...

Vorallem der Landschaften - der Hraun, Heiði, Jökull und 38 Grad warmen Laug wegen - reisten wir nach Ísland. Meist fernab der asphaltierten Ringstrasse und den wellblechartigen Hochlandrouten gondelten, schaukelten, holperten, ächzten und krächtzen wir über die meist einsamen Pisten des unwirtlichen Hochlands. Ein paar Eindrücke findest du hier.

Um mit der lokalen Bevölkerung in Kontakt zu kommen, ist Ísland nicht die zu empfehlende Destination. Kein Wunder, denn bei rund 3 Einwohnern pro Quadratkilometer und dem Umstand, dass über die Hälfte aller Ísländer rund um oder in der Nähe von Reykjavík lebt, trifft man selten auf Menschentrauben. Ausser man besucht Gulfoss, Skaftafell, Jökulsárlón, die Bláa Lónið und andere Hotspots. Aber, an Tankstellen stehen die Chancen gut und vielleicht kommt man zwischen zwei Bissen beim Pýlsur-Essen ins Gespräch.

PS: Und ganz so abartig kostspielig wie vor ein paar Jahren ist eine Ísland-Reise im Moment auch nicht mehr und der Ferienbatzen hätte noch für zwei, drei Wochen länger ausgereicht ;-)